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Der Sport nimmt dank seiner pädagogischen Vorbildfunktion eine zentrale
Aufgabe in unserer Gesellschaft ein. Er spielt nicht nur für die Erhaltung
der Gesundheit eine wichtige Rolle, sondern vermittelt auch Grundwerte,
die für unser gesellschaftliches Zusammenleben von elementarer Bedeutung sind.
Werte wie Toleranz, Disziplin, Gesundheit und vor allem der Grundsatz des
Fair Play werden nirgendwo anders so konsequent vorgelebt wie im Sport.
Durch Doping werden diese Grundwerte in Frage gestellt. Doping widerspricht
dem Prinzip des fairen sportlichen Wettkampfs und gefährdet die Gesundheit
der AthletInnen. Zudem erfüllen Sportler eine nicht zu unterschätzende
Vorbildfunktion für die Jugend, die durch Doping ebenso zerstört wird,
wie das positive Image des Sports.
Die FEDRATION INTERNATIONALE DE SKIBOB spricht sich deshalb vehement gegen
jede Art von Doping aus, verpflichtet sich gegenüber dem WADA-Code und den
internationalen Anti-Doping-Bestimmungen und unterstützt alle Initiativen
zur Bekämpfung des Dopings.
Der Kampf gegen Doping stellt mittlerweile leider eine der großen
Herausforderungen im internationalen Sportgeschehen dar. Es ist einfach
notwendig konsequent und mit aller nötigen Härte gegen Doping vorzugehen,
um die Glaubwürdigkeit des Sports und damit verbunden auch seine
Vorbildfunktion zu bewahren. Nicht nur im Interesse des Sports, auch im
Interesse der kommenden Wintersportgenerationen.
Anlage zur Geschäftsordnung
DER WELT-ANTI-DOPING-CODE
DIE VERBOTSLISTE 2009
INTERNATIONALER STANDARD
Dopingbekämpfung
Verbot des Dopings
Jeder Staatsverband ist verpflichtet, die Bestimmungen und Regelungen der World-
Anti-Doping Agency (WADA) in seine Statuten und/oder Wettkampfbestimmungen
aufzunehmen und die Anti-Dopingbestimmungen seiner Nation anzuerkennen.
Die Verwendung unerlaubter Substanzen und die Anwendung verbotener Methoden
gemäß den Dopinglisten der WADA sind allen Sportler/Innen welche
an FISBWettkämpfen teilnehmen untersagt.
Zu den verbotenen Substanzen fügt die FISB noch Alkohol und Betablocker bei
Wettkämpfen hinzu.
Alkohol
Alkohol als Doping
Ein Verbot richtet sich nach den Bestimmungen des Fachverbandes
- Geringe Mengen (bis 0.5 g/l.) wirken Beruhigend
- Bei höheren Mengen ist die Unfallgefahr erhöht
Die Selbstwahrnehmung wird beeinträchtigt.
Zunehmende Enthemmung bis hin zum
Kontrollverlust sind die Folgen
Zur Kontrolle wird der Atemalkohol elektronisch bestimmt
Der Grenzwert liegt bei 0.5 g/l.
Betablocker
Beta-Blocker bewirken zwar keine Leistungssteigerung, sie haben aber ähnlich wie
Alkohol einen beruhigende Wirkung, helfen gegen Wettkampfnervosität und zitternde
Hände.
Zu den Betablockern gehören unter anderem Acebutolol, Alprenolol, Atenolol, Betaxolol,
Bisoprolol, Bunolol, Carteolol, Carvedilol, Celiprolol, Esmolol, Labetalol, Levobunolol,
Metipranolol, Metoprolol, Nadolol, Oxp-renolol, Pindolol, Propranolol, Sotalol, Timolol.
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